Die Fursty Razorbacks hatten jetzt etwas Zeit, um an einigen Schwächen zu arbeiten. Ob's geholfen hat, wird sich am Samstag gegen Nürnberg zeigen. Fürstenfeldbruck – Dass die Fursty Razorbacks im Abstiegskampf angekommen sind, ist seit der jüngsten Pleite gegen Albershausen wohl auch den größten Optimisten klar. Seitdem hatten die Brucker TuS-Footballer drei Wochen spielfrei. Zeit, die sie nutzten, um den Kampf um den Klassenerhalt frisch gestärkt aufzunehmen. Das sollen die Nürnberg Rams beim Heimspiel am Samstag, 18 Uhr, im Ländestadion zu spüren bekommen. „Wir haben eine Woche Pause gemacht, um zu regenerieren“, berichtet Chefcoach Lukas Schmid. Danach ging es zwei Wochen lang in die Vollen. „Wir haben uns intensiv auf das Spiel gegen Nürnberg vorbereitet und dabei vor allem den Fokus auf unsere Offense gelegt.“ Die ist mit gerade einmal 16 Punkten aus fünf Spielen bislang zu harmlos. „Wir müssen unsere Durchschlagskraft wieder herstellen“, sagt Schmid. ## Leistungsträger müssen ersetzt werden Dass die derzeit fehlt, hat auch mit der personellen Situation bei den Bruckern zu tun. Vor allem die Ausfälle von Running Back Jan Wierczioch und Wide Receiver Laurin Neumeyer schmerzen Schmid. Dennoch gibt sich der Coach kämpferisch: „Wir werden das aber hinbekommen.“ Und zwar mit den gesunden Spielern, deren Rolle nun stärker in den Fokus rückt. Die Razorbacks haben die spielfreie Zeit nämlich dazu genutzt, ihre Spielweise besser auf die Stärken des verbliebenen Kaders anzupassen. Die Fans im Ländestadion dürfen also mit der einen oder anderen Umstellung rechnen. Die Gäste aus Nürnberg sind durchaus alte Bekannte für die Brucker. Allerdings liegt das jüngste Duell schon ein wenig zurück. Denn in der vergangenen Saison agierten die Franken noch eine Liga tiefer. Als Aufsteiger haben sie sich inzwischen mit zwei Siegen und drei Niederlagen in der Tabelle auf dem Platz vor den Razorbacks eingependelt: Rang sechs in der Süd-Gruppe. ## Guter aber inkonstanter Gegner „Nürnberg ist eine gute Mannschaft, die aber in den Leistungen ein wenig schwankt“, sagt Schmid. Er hat gute wie schlechte Spiele beobachtet. Typisch für einen jungen Kader, wie die Nürnberger ihn stellen. „Es wird am Samstag also ein wenig auf die Tagesform ankommen.“ Die Razorbacks dürfen indessen personell ein wenig aufatmen. Der zuletzt verhinderte Running Back Leon Richter ist ebenso wieder an Bord, wie Abwehr-Ass André Pfrieger. Auch von Quarterback Maximilian Veit hat Schmid einen guten Eindruck: „Ihm hat die Pause gutgetan.“ (Andreas Daschner)